Was genau macht denn eigentlich ein Softwareentwickler/in, Softwaretester/in, UX-Spezialist/in oder Agile Coach bei isento? Welche Projekte werden realisiert? Wie sieht der Alltag aus? Und wie sind der Einstieg und die Weiterentwicklungsmöglichkeiten?

Diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen und haben deshalb unsere Kollegen/innen aus verschiedenen Bereichen gebeten uns Einblicke in ihren Einstieg und Alltag bei isento zu geben.

Kristina hat zuerst als Werkstudentin bei uns gearbeitet, bevor sie als UX-Spezialistin bei uns fest angefangen hat:

Du hast als Werkstudentin im Marketing/Videobereich bei uns angefangen und bist jetzt als UX-Spezialistin bei uns? Wie hat sich das entwickelt?

Der Videobereich hat erstaunlich viel gemeinsam mit UX. Es hat mich am Anfang überrascht, dass auch in der IT mit Storys gearbeitet wird. Viel Literatur vergleicht UX-Methoden mit filmischen Mitteln – beispielsweise die User Journey in UX und die Hero Journey im Film.

Ein Film lässt dem Schaffenden viel mehr Kreativität zu, hat jedoch einen eher passiven Zuschauer. UX hingegen folgt deutlich mehr Funktionalität und Struktur, hat aber einen aktiven Nutzer.

Ich muss gestehen, dass ich UX noch als „Interaktion“ kenne, früher habe ich jedoch nie darüber nachgedacht, ob es ein Job für mich wäre. Da aber in den letzten Jahren wirklich großartige Anwendungen auf den Markt gekommen sind, die richtig Spaß machen und durch eine ausgefeilte UX überzeugen, habe ich meine Meinung darüber geändert. Als ich UX als Tätigkeitsfeld bei isento im Rahmen meiner Bachelorarbeit kennengelernt habe, fand ich die Aufgabenbereiche sehr spannend und bin sehr froh, mich dafür entschieden zu haben.

Wie sieht dein Alltag bei isento aus – normalerweise und jetzt während Corona?

Normalerweise wäre ich jeden Tag im Büro. Jetzt, mit Corona, bin ich schon oft im Homeoffice. Da mein Team in Georgien sitzt, wäre das aktuelle Projekt aber wahrscheinlich auch ohne Corona hauptsächlich digital gelaufen.

Mir ist aufgefallen, dass mir die kreativen Bereiche meiner Arbeit, beispielsweise der Prototypenbau oder UI-Entwürfe, zuhause leichter fallen. Ich kann mich besser konzentrieren und bin dann meist in die Arbeit vertieft. Meetings und den Austausch mit dem Team finde ich vor Ort persönlich besser.

Da die Pandemie aber schon recht lange andauert, freue mich immer sehr, ins Büro zu fahren und die Kollegen zu sehen. Dadurch, dass wir auch viele neue Mitarbeiter haben, ist es schön, sie persönlich kennen zu lernen. Außerdem fehlt zuhause die gemeinsame Mittagspause und die Unterhaltungen mit den Lieblingskollegen! 😊

Was macht eine UXlerin? Was sind deine typischen Aufgaben? Arbeitest du im Team? Welche Programme nutzt du?

Als UXler kann man sehr viele unterschiedliche Bereiche übernehmen. Das kommt meistens auf die Größe und den Zeitrahmen des Projekts an. Bei einem größeren Projekt hat man sogar ein eigenes UX-Team in dem die unterschiedlichen UX-Aufgabenbereiche untereinander aufteilt werden. Für den UXler gibt es nichts Wichtigeres als die Anwender. Unsere Aufgabe ist es, ein Produkt für ein Problem der Anwender zu entwickeln. Deshalb verbringen wir viel Zeit mit Recherche, Umfragen, wir gestalten Personas und versuchen das Problem des Nutzers so genau wie nur möglich zu verstehen.

Weitere typische Aufgaben sind der Prototypenbau (z. B. in Axure), User Storys und User Journeys erstellen, Usability Tests der Prototypen oder bereits bestehender Software, die Auswertung und dann meist eine neue Iteration der Methoden.

An welchen Projekten arbeitest du aktuell und generell?

Aktuell arbeite ich an einer mobilen App für Shopware und bald wieder an smartCompass. Beides sind firmeneigene Produkte.

Was begeistert dich / macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit als UXlerin?

Im Moment ist es mir wichtig, möglichst viel dazu zu lernen. Besonders Spaß macht es mir, neue Funktionen in irgendwelchen Apps zu entdecken, während ich für ein Projekt recherchiere. Seit ich mich etwas in den Grundlagen von UX auskenne, sehe ich jede App mit anderen Augen. Das war früher beim Film schauen genauso. Ich habe die Filme stets aus der technischen Seite betrachtet. Ich kann bis heute keinen Film zur reinen Unterhaltung schauen!

Was sind deine Ziele?

Das Ziel eines UXlers ist meist ein aussagekräftiges Portfolio aufzubauen. Auch ich möchte daran arbeiten. Außerdem möchte ich mich stets weiterentwickeln. Aktuell lese ich viel Literatur im UX-Bereich.

Was macht ein Produkt für dich besonders nutzerfreundlich?

Ein Produkt ist besonders nutzerfreundlich, wenn es seine Funktion so erfüllt, dass der Nutzer zu keiner Zeit offene Fragen hat. Die Kirsche obendrauf ist, wenn der Nutzer zwischendurch lächelt und das Produkt beim Verlassen ein gutes Gefühl hinterlässt.

Was gefällt dir bei isento?

  • Mein Aufgabenbereich
  • Kollegen und Vorgesetzte
  • Viele Optionen und Freiraum sich weiter zu entwickeln
  • Die internen Projekte
  • Duke Days
  • Die Büroräume
  • Der Kaffee 😊

Interessierst du dich auch für eine Karriere bei isento? Dann schau doch mal bei unseren Stellenanzeigen vorbei. Wir freuen uns von dir zu hören.