Unsere Geschäftsführer Shota und Jürgen geben heute einen besonderen Blick hinter die Kulissen der isento.group. Wie ist dieses spezielle Jahr 2020 bisher gelaufen? Wie kommen wir heil aus dieser „Krise“? Wie sind die Zukunftspläne von isento? Ein spannender Einblick:

Das Jahr 2020 ist für uns alle ein Jahr der neuen Erfahrungen, einer neuen Art in die Zukunft zu schauen und sich der gegenwärtigen Situation bewusst zu werden.

Für die Meisten von uns hat die erste Jahreshälfte sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld große Änderungen gebracht – Am Anfang auch mehr Ungewissheit, aber nach und nach haben wir uns angepasst. Allerdings immer mit dem Wunsch wieder zur Normalität zurückzukehren.
Es hat den Anschein, dass jede Tätigkeit nun das Wort „Home“ vorangestellt bekommt – Homeschooling, Homeoffice, Home-Kita, sogar Homecooking… Und alles gilt es am besten gleichzeitig zu erledigen. Was einem noch unlängst im Büro kurz vor Feierabend freudig bevorstand, erwies sich nun für manche als Minihorror – „Stay at Home“.

Die isento.group-Denkweise

Doch das Leben geht weiter und die Zeit kennt keine Pausen…
Seit zehn Jahren ist bei der Geschäftsführung der isento die Denkweise in drei Perspektiven geteilt:

1. die eigene – persönliche – mit den Bedürfnissen von uns Beiden als Personen,
2. die der Firma als eine „lebendige Organisation“ und
3. die unserer Mitarbeiter.

Das Streben nach Harmonie zwischen diesen drei Perspektiven ist eine dauerhafte Auseinandersetzung zwischen den einzelnen Interessen, denn weder in der Theorie noch in der Praxis sind die Ziele und Bedürfnisse dieser Gruppen immer gleichgerichtet.

Beim Bekanntwerden des Ausmaßes der Veränderungen durch die Corona-Krise waren für uns selbstverständlich auch alle drei Perspektiven betroffen. Insbesondere im Bezug zur Firma und zu unseren Mitarbeitern hatten die unmittelbar identifizierten Schritte die höchste Priorität:
1. Status-Quo sichern (z. B. zusätzliches Kapital bereitstellen für den Fall eines Liquiditätsengpasses);
2. sich orientieren, Risiken für isento identifizieren und Maßnahmen entwickeln;
3. sich anpassen, gemeinsam mit Kunden und Partnern Maßnahmen einführen, um die Kontinuität und Stabilität der betrieblichen Prozesse zu sichern;
4. Chancen erkennen – eben nach dem Leitsatz:
„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Windschutzmauern, die anderen aber Windmühlen“
(Wer Shota näher kennt, weiß bestimmt, wie sehr er alte Sprichwörter mag 😊)

Wir haben uns von Anfang an entschieden nach Möglichkeit einerseits keine negativen Folgen für unsere Mitarbeiter in Kauf zu nehmen und andererseits keine Hilfen in Anspruch zu nehmen. Wir freuen uns und sind auch stolz darauf, dass wir das, zumindest Stand heute, auch geschafft haben. Wir sind auch sehr dafür dankbar, dass wir hierbei von unseren Mitarbeitern, Partnern und Kunden stark unterstützt wurden. Nur das gemeinsame Streben nach Stabilität und Kontinuität hat uns ermöglicht unseren ursprünglichen Plan zu realisieren und das erste Halbjahr des Jahres 2020 als erfolgreich zu bezeichnen.

Kleiner Faktencheck – aktueller Stand zur ersten Jahreshälfte 2020:

Eine Bachelor- und ein Masterstudent/in haben sehr erfolgreich ihre Arbeiten fertiggestellt und werden unser Team auch künftig unterstützen. Sie haben nicht nur die jeweiligen Forschungsthemen mit einem wertvollen Beitrag bereichert, sie wurden auch noch ausgezeichnet bewertet.

Zusätzlich hat sich unser Team noch um fünf neue Mitarbeiter/innen erweitert. Vom ersten Auszubildenden seit 2011, über zwei Werkstudenten die sich mit dem spannenden Thema KI beschäftigen bis zu berufserfahrenen Kollegen/innen die ihre Erfahrungen mit einbringen – eine tolle Entwicklung. Das allerdings reicht uns noch nicht – wir sind in Gesprächen mit vielversprechenden Kandidaten und hoffen in der zweiten Jahreshälfte auch neue Mitarbeiter/innen zu gewinnen.

Auf Projektseite konnten wir zwei neue namhafte Kunden für isento gewinnen und durch unseren Einsatz überzeugen. Als Folge unseres Engagements und kundenorientierten Auftretens haben wir bereits Folgeaufträge erhalten und möchten unseren Stand noch weiter festigen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die jeweiligen Teams.

Auch im Bereich eCommerce gibt es mehrere neue Kunden und Projekte. Wir haben zudem mit der Implementierung größerer Module angefangen, die wir auch als eigenständige Produkte anbieten werden und sind dabei eine Mobile-App in den Markt zu bringen.

Neben den Projekten sind wir auch dabei den Kreis unserer engen Kooperationspartner zu erweitern und entwickeln gemeinsam Produkte und Konzepte. Damit können wir unseren Kunden mehr Nutzen durch gebündelte Expertise und Synergieeffekte bieten.

Natürlich merken wir aber auch Auswirkungen der Krise. So liegen aktuell einige neue Projekte mit potenziellen Kunden auf Eis. Wir haben Gespräche geführt mit positivem Feedback und warten auf die Konkretisierung der Projektbudgets. Hier merkt man am deutlichsten den „Corona-Abdruck“ – Gespräche und Entscheidungszeiten sind deutlich länger geworden.

Wie geht’s weiter bei der isento.group?

Wer die Firmenentwicklung in den letzten Jahren verfolgt hat, wird erkennen, dass wir mit dem Ziel die Organisation zu stärken und unseren Platz im Umfeld zu festigen, Jahr für Jahr große Veränderungen eingeführt haben und damit unsere Komfortzone immer wieder verlassen haben.

isento hat 2010 mit einer sehr engen Fokussierung angefangen – wir haben fast ausschließlich Entwicklungstätigkeiten in Großprojekten für unsere Kunden übernommen. Nach und nach haben wir aber weitere Domänen aufgebaut und die Zusammenarbeitsmodelle mit unseren Kunden erweitert. Aktuell zählen wir bei isento neben reiner Programmierungstätigkeit folgende Bereiche der Softwareentwicklung zu unserer Spezialisierung:

  • Projektmanagement agil und klassisch
  • Coaching sowie Beratung im Bereich agiler Methoden und Modelle
  • Requirements-Engineering
  • Architekturberatung
  • UX sowie UI-Design
  • Test und Qualitätssicherung
  • Softwareentwicklung in diversen Technologien mit Fokus auf agile Projekte

Zudem haben wir in der Gruppe Spezialkenntnisse im Bereich eCommerce, sowohl in der Konzeption als auch in Entwicklung und Betrieb. Auch Projekte in den Bereichen KI und Maschinelles Lernen, Bereitstellung der Systeme nach dem SaaS-Modell (Software as a Service) etc. gehören zu unserem aktuellen Repertoire.

Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen wird das Jahr 2020 für uns durch die größte Veränderung in der bisherigen Firmengeschichte gekennzeichnet sein! Die Erfahrung hat gezeigt, dass die aktuelle Struktur die Firmenentwicklung nicht mehr ausreichend unterstützt und eine Veränderung notwendig ist. Da diese aber auch eine fast unumkehrbare Veränderung ist, haben wir uns viel Zeit genommen und die Fragestellungen ausgiebig unter uns sowie mit Spezialisten diskutiert. Die ersten Schritte wurden bereits gemacht und die ersten Etappen der Veränderung gestartet. Ein konkreter Punkt ist die Einführung der Rolle des Ressort-Leiters, der sich unter anderem um die Stärkung des entsprechenden Bereichs im Unternehmen und die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter kümmert.

Wir hoffen zum Ende des Jahres diese Transition abzuschließen und durch die neue Firmenstruktur eine für uns so wichtige stabile Basis für das weitere Wachstum zu schaffen, mit viel Potenzial sowohl für die Organisation als auch für unsere wertvollen Mitarbeiter.